Wie kommt eine Erektionsstörung zustande?

Eine Erektionsstörung, auch Erektionsproblem oder erektile Dysfunktion genannt, liegt immer dann vor, wenn es einem Mann, schwer fällt oder es gar unmöglich ist, eine Erektion für eine angemessene Dauer zu erhalten.
Auf dieser Seite wollen wir mögliche Ursachen dafür erläutern und Wege aufzeigen, wie Sie an diesen Ursachen arbeiten können.

Psychologische Ursachen für eine Erektionsstörung

Wenn man sich die aktuellen Entwicklungen im Bereich Burn-out, Stress im Berufsleben, Alltagssorgen und finanzielle Probleme, anschaut, ist es nicht verwunderlich, dass Männer Erektionsstörungen haben
Immer mehr Männer sehen sich einer Doppelbelastung ausgesetzt, die sich über die Jahre stetig verstärkt hat.
Es ist kein Wunder, dass diese Dauerbelastung sich dann auch in dieser Form bemerkbar macht. Wenn Alltagssorgen ständiger Begleiter sind, versiegt dadurch auch die Lust auf Sex und Erotik. Oft ist es dann so, dass sich ein Pärchen dann dazu entscheidet, endlich mal wieder Sex zu haben, aber es ist für den Mann dann nicht leicht, einfach mal den Kopf frei zu bekommen und so entstehen Probleme mit der Erektion.
Man darf auch nicht außer Acht lassen, dass Stress allgemein einen ungesunden Lebenswandel begünstigt. Menschen, die an Stress leiden beziehungsweise häufig gestresst sind, ernähren sich im Schnitt ungesünder, greifen häufiger zu Alkohol und Fastfood, haben einen höheren Blutdruck und machen seltener Sport.
Diese Faktoren addieren sich und verstärken das Problem einer erektilen Dysfunktion noch weiter. Als Mann setzt man sich dann noch mehr unter Druck und wenn man diesem Erfolgsdruck beim Sex nicht standhalten kann, begibt man sich leicht in eine Abwärtsspirale, die zu durchbrechen nicht immer ganz einfach ist.
Als wäre das noch nicht schlimm genug, ist es oft auch der Fall, dass sich ein Mann mit dem Problem alleine gelassen fühlt, weil er Angst hat, dass man sich darüber lustig macht oder weil er sogar schon die Erfahrung gesammelt hat, dass sich jemand darüber lustig gemacht hat. Er fühlt sich hilflos und verzweifelt und weiß nicht, wie er aus diesem Teufelskreis ausbrechen kann.
Mit dem Hausarzt, den man seit 20 Jahren kennt, über das Problem reden? Niemals!
Mit dem besten Freund bei einem Bier in der Kneipe über Erektionsstörungen reden? Um Gottes willen! Ich bin doch kein Versager!
Oftmals ist dann auch zu beobachten, dass der Mann sich in einer Partnerschaft immer weiter zurückzieht. Das führt im Gegenzug auch dazu, dass die Partnerin oder der Partner sich fragen, was sie selbst falsch machen und beginnen, an sich selbst zu zweifeln. Sie fragen sich, warum es vorher immer funktioniert hat. Oder ob der Mann Sie nicht mehr attraktiv findet. Ob er eine andere hat. Oder ob er sie nicht mehr liebt.
Meistens ist genau das Gegenteil der Fall, denn im Endeffekt will jeder Mann seiner Frau zeigen, dass er sie begehrt und attraktiv findet.
Viele Männer berichten davon, dass Sie durch Einnahme von Viagra endlich wieder das Selbstvertrauen und den Mut haben, ihre Sexualität in vollem Maße auszuleben.